Sozialarbeit im Gesundheitswesen im Widerstreit der Interessen

Clinical Social Work - Beitrag zur Qualitätssicherung?

Hg.: DBSH Bundesfachgruppe Gesundheit


Die Frage nach der Verortung der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen betrifft nicht nur wenige Fachleute. Ein Fünftel der Beschäftigten verdienen ihr Geld in Suchtkliniken, Beratungsstellen, Sozialpsychiatrischen oder Akut-Krankenhäusern, Reha-Kliniken usw. Viele hoffen, dass es der Sozialen Arbeit gelingt, sich im milliardenschweren Markt der so genannten Gesundheitsdienste und -industrie besser zu behaupten als bisher, zumal Unternehmensberatungen von einem Boom personenbezogener Dienstleistungen im Gesundheitswesen sprechen.
Die Begrifflichkeit der "Clinical Social Work", verbunden mit neuen Ausbildungsgängen und Anforderungen an Zusatzausbildung gilt als Zaubertrank zur Aufwertung der Profession. Kritiker verweisen darauf, dass die Themen der Sozialen Arbeit immer zugleich auch Gesundheitsthemen sind. Nicht nur in der Praxis stellt sich die Frage, wo die Grenze zwischen Sozialer Arbeit und vermeintlicher Notwendigkeit zur Spezialisierung hin zu einer gesundheitsbezogenen Arbeit ist. Macht es tatsächlich Sinn, Soziale Arbeit aufzuteilen, marktgängig zu machen in Zeiten der zunehmenden Privatisierung von Lebensrisiken. Wer sind die Gewinner einer solchen Entwicklung, wer die Verlierer?
In diesem Band finden sich kontroverse Beiträge zu den Themen Clinical SOcial Work und Qualität Sozialer Arbeit im Gesundheitswesen.
als Autoren konten bisher gewonnen werden:
Dipl. Sozialarbeiterin C. Borbe (FH), Deutsche Gesellschaft für Sozialarbeit (DGS), Prof. Dr. G. Hey, Dipl. Sozialarbeiterin W. Himmelmann (FH), Prof. A. Mühlum, Dipl. Supervisor, Dipl. Soz. Päd. (FH) W. Nodes, Prof. Dr. H. Pauls, Dipl. Sozialarbeiterin S. Sacco (FH), Prof. Dr. med. H.U. Senftleben, Dipl. Sozialarbeiter M. Trost (FH), u.a.




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